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SPRACHERKENNUNGSSYSTEM HERAUS
Lager und Logistik
Großhandelsverteilung
Allgemeiner Einzelverkauf
Dritte Partei-Verteilung
Verfahrenstechnik
In der hartumworbenen Welt von Versandhauskatalogen ist Grattan einer der anerkannt führenden Unternehmen – mit einem der größten Lagereinrichtungen Großbritanniens. Selbstverständlich konnten man diesen Vorsprung vor der Konkurrenz nur bewahren, indem man ständig in die neuste Lagertechnologie investierte, um die Lieferzeiten für die Kunden zu verkürzen.
Der erste Meilenstein auf diesem Weg war die ursprüngliche Verwandlung von 20,6 Hektar verseuchtem Industriegebiet in eine 80.000 m² große Lager- und Versandeinrichtung – und das in nur 26 Monaten. Die Mitarbeiter von Grattan erzählen einem gerne einige der interessanteren Statistiken, die aus diesem Projekt hervorgegangen sind, zum Beispiel:
Man hat 2.000 m³ giftigen Abfall neutralisiert und aus den Grundmauern der bestehenden Farbfabrik entfernt
10.000 m³ zerbrochene Fernseher wurden von dem Gelände entfernt
3 alte Grubenschachte wurden mit Schutzkappen versehen.
4.500 Tonnen Mörtelschlamm hat man in verschiedene Tunnel gepumpt, die noch aus alten Steinbruchzeiten stammten
...und vieles mehr!
Als die neue zentralisierte Anlage in Listerhills in Bradford installiert wurde war es auch an der Zeit, sich um eine entsprechende Erneuerung bei der IT-Infrastruktur zu kümmern. Am dringendsten brauchte man eine weitere Verbesserung der Warenverfügbarkeit und des Kundenservice bei der Bearbeitung und Lieferung von Bestellungen. Darüber hinaus mußten die Computersysteme umstrukturiert werden. Bisher war man von dem Konzept „ein Unternehmen, ein Kunde, ein Lagerhaus“ ausgegangen. Das sollte nun auf ein Konzept mehrerer Unternehmen, Kunden und Lagerhäuser umgestellt werden. Grattans hauseigene Programmierer haben zwei Mannjahre gebraucht, um die neuen Systeme und Prozesse zu schaffen, die auf einem DEC VAX Großrechner laufen. Das hatte mehrere positive Folgen:
(i) Ein Inventursystem in Echtzeit, bei dem Lieferungen im Laufe des Tages entgegengenommen werden können und die Ware viel schneller an den Kunden gehen kann.
(ii) Bestellungen, die bis zu einer bestimmten Uhrzeit eingehen, können am selben Tag bearbeitet und verpackt, und, bei Telefonbestellungen, innerhalb von 48 Stunden zugestellt werden.
(iii) Neue Prozesse für die Bearbeitung von Bestellungen und für die Weiterleitung von Informationen an die Wareninformationssysteme und das Zuliefererrechnungswesen wirken sich positiv auf die gesamte Zulieferkette aus.
Die IT-Systeme unterstützen eine Lagerinfrastruktur, die hochgradig automatisiert ist, gerade bei den Karton- und Paletten High Bays. Grattan hat eng Belgravium zusammengearbeitet, einem anderem Unternehmen aus Bradford, um einen drahtlosen Betrieb in Echtzeit für die Man-rider-Kräne das Unternehmens zu ermöglichen.
Der gesamte Prozess ist darauf angelegt, Angebote aus unterschiedlichen Katalogen zu unterstützen. Jegliche Verbesserung, die zu einer längeren sog. „Lebensdauer“ eines Katalogs beiträgt, wirkt sich selbstverständlich auch positiv auf den Ertrag des Unternehmens aus. Alles fängt damit an, daß die Merchandising-Teams von Grattan entschließen, was in einem Katalog angeboten werden soll. Wenn einmal die entsprechenden Verträge mit den Zulieferern abgeschlossen worden sind und ein Vorrat von Ware von den Zulieferern eingetroffen ist, werden die Zulieferer gebeten, vor der Warenlieferung Liefertermine zu vereinbaren.
Vorausgesetzt, die anschließende Lieferung ist korrekt erfolgt, wird die Ware an die Karton- und Pallettenempfangsstelle geliefert und auf ein Fließbandsystem entladen. Sämtliche Kartons werden mit Barcode versehen und die entsprechenden Daten gespeichert. Nach der Überprüfung wichtiger Einzelheiten werden die Kartons zu dem High Bay Kartonlager befördert, um dort verstaut zu werden. Das ursprüngliche High Bay Kartonlager ist seit 1989 voll in Betrieb. 16 Man-Rider-Kräne, jeder davon mit Datenterminals versehen, bedienen jeweils einen Bereich. Das Lager hat eine Gesamtkapazität von mehr als 350.000 Kartons, und der Durchsatz liegt hier bei 2.400 Kartons pro Stunde, sowie rein wie auch raus. Jeder Kran kann eine Ladung von 16 Kartons auf einmal verstauen. Die Arbeitsabfolge ist folgendermaßen:
Computer steuert Kran zum ersten “pick up” Punkt.
Erster Karton wird vom Regal geholt und Barcode gelesen
Zielort-Barcodeaufkleber wird bereitgestellt und oben am Karton angebracht
Austergewählter Karton wird auf Output-Fließband des Krans befördert
Erster Input-Karton wird in den von der letzten Wahl verbliebenen Platz verstaut
Barcode wird einlesen, um das Verstauen an den Großrechner zu bestätigen
Computer fährt den Kran an den Ort, wo die nächste Auswahl stattfindet
Computer positionieren die Kräne und bewegen sie zwischen unterschiedlichen Standorten. Der Fahrer ist dazu da, die verschiedenen Größen und Formen von Kartons zu bewegen.
Die neue Betriebsweise im Kartonlagerbereich ist sehr erfolgreich. So hat man sich kürzlich dazu entschlossen, weitere ₤4 Millionen in den Ausbau dieses Bereichs zu investieren, und zwar mit dem spezifischen Zweck, die Lebensdauer der Grattan-Kataloge zu verlängern. Der neue Anbau hat den jetzigen Großlagerbereich Bereich von den oben genannten 16 Bereichen auf 22 erweitert. Mit dieser zusätzlichen Kapazität konnte die Lebensdauer der „Look Again“ und „Grattan“ Kataloge um fünf Wochen verlängert werden. Die neue Kartonlagereinrichtung, die Ende 1996 in Betrieb genommen wurde, hat nun eine Kapazität von 480.000 Stück.
Norman Finnigan, Chef des Kunden- und Lagerbetriebs bei Grattan, äußerte sich folgendermaßen zu dem neuen System: „Wir haben uns für den Anbau entschieden nachdem unser Umsatz schnell gestiegen ist, was unsere bestehenden Lagereinrichtungen zusätzlich belastet hat. Die Wirtschaftlichkeit dieses Lagersystems ergibt sich durch den fehlerfreien und extrem hohen Durchsatz, der damit möglich ist – in der Regel sind es 3.300 Zyklen pro Stunde. Der Kunde müßte sofort einen Unterschied spüren in punkto besseren Service und der Möglichkeit, die Ware später in der Saison zu kaufen.
Die Geräte von Belgravium haben ganz erheblich dazu beigetragen, daß der Betrieb nun so gut läuft. Da alles fehlerfrei funktioniert hat, haben wir auch nicht gezögert, weitere Belgravium-Terminals in dem neuen Anbau einzusetzen. Durch den Einsatz von Radiofrequenz-Terminals, ferngesteuerten Fahrzeugen, mehreren vollautomatischen Kränen und tragbaren Datenaufnahmegeräten haben wir die Möglichkeit, in Echtzeit zu agieren, die unseres Erachtens in unserem Marktsegment beispiellos ist. „
Weitere Informationen erhalten Sie von:
MIKE TURNER
MARKETING MANAGER
BELGRAVIUM
CAMPUS ROAD
LISTERHILLS SCIENCE PARK
BRADFORD
Tel : +44 0)1274 741860
email Mike Turner